4. - 11. April 2012

Kappadokien Rundfahrt, Türkei

Das Dorf Cavusin, Burgberg mit einer großen Höhlenkirche und vielen Wohnungen

1. Tag: Anreise nach Antalya

Hinflug mit renommierter Fluggesellschaft nach Antalya. Am Flughafen empfangen Sie unsere Deutsch sprechenden Reiseleiter. Anschließend Transfer zu Ihrem Hotel, wo Sie ein Willkommensdrink erwartet.

  2. Tag: Konya (ehem. Ikonium) – Kappadokien

Unsere Fahrt führt über das imposante Taurus-Gebirge nach Konya, gelegen auf einer Hochebene inmitten der anatolischen Steppe. Konya ist seit hethitischer Zeit bewohnt und war den Römern und Byzantinern als Ikonium bekannt. Apostel Paulus und der Hl. Barnabas entwickelten Ikonium zu einer der größten christlichen Gemeinden der Region. Wir besichtigen die Selimiye-Moschee sowie das Kloster des Mevlevi-Ordens, welches heute ein Museum und Wallfahrtsort ist. Anschließend Fahrt nach Kappadokien (ca. 550 km).

  3. Tag: Kappadokien – Göreme – Cavusin

Vulkanausbrüche, Wind und Wetter haben über Jahrhunderte eine mit bizarren Tuffsteingebilden durchzogene Landschaft geschaffen, die ihres gleichen sucht. Schon vor 2000 Jahren haben die Bewohner begonnen, Höhlensysteme und komplette unterirdische Städte mit beeindruckenden Kirchen in die weichen Steine zu graben. Das Göremetal ist mit seinen zahlreichen Höhlenkirchen einer der berühmtesten Orte in Kappadokien. Wir besichtigen das Freiluftmuseum von Göreme und die berühmten Höhlenkirchen mit deren biblischen Malereien. Anschließend besichtigen wir das Dorf Cavusin, eine Art Burgberg mit einer großen Höhlenkirche und vielen Wohnungen, die den Berg vollkommen durchlöchert erscheinen lassen (ca. 40 km).

  4. Tag: Kappadokien – Mönchstal

Eine der interessantesten und kulturell reichsten Seiten Kappadokiens sind die etwa 155 unterschiedlich großen unterirdischen Städte. In der Zeit der Hethiter entstanden und später von den Byzantinern erweitert, dienten diese Städte als Rückzugsgebiet und zum Schutz vor Feinden. Eine dieser unterirdischen Städte werden wir besichtigen. Weiterfahrt nach Mustafapasa. Das ehemals als Sinasos bekannte Dorf wurde bis zum Jahr 1923 ausschließlich von Griechen bewohnt. Beim anschließenden Besuch eines Teppichzentrums lernen wir den gesamten Prozess der Teppichherstellung kennen. Natürlich lassen wir uns das Tal der Liebe und das Mönchstal nicht entgehen (ca. 50 km).

  5. Tag: Konya – Antalya

Auf der Seidenstraße nach Konya erkunden wir eine seldschukische Karawanserail. Unser Reiseleiter zitiert aus dem Märchen „An Nachtfeuern der Karawan-Serail“ von Elsa Sophia Kamphoevener. Anschließend fahren wir über das Taurusgebirge entlang der Libanonzedern nach Antalya (ca. 550 km).

  6. Tag: Perge – Antalya

In Perge besichtigen wir u.a. die gewaltigen Therme, das Stadion, die Kolonnaden und die ovalen hellenistischen Türme des Stadttors, durch das einst die Apostel schritten. Anschließend fahren wir zu den Karpuzkaldiran Wasserfällen. Zurück in Antalya bietet sich Gelegenheit zur Besichtigung des Minaretts, des Hadrianstores und der Stadtbefestigungsanlage. Abschließend besuchen wir eine Schmuckfabrik und eine Ledermanufaktur mit Einkaufsmöglichkeiten (ca. 100 km).

  7. Tag: Tag zur freien Verfügung oder fakultativer Tagesausflug „Manavgat Flussfahrt“

Diesen Tag können Sie selbst gestalten. Nutzen Sie die vielfältigen Freizeitangebote Ihres Hotels oder nehmen Sie an unserem fakultativen Ausflug „Manavgat Flussfahrt“ teil: Eine spannende Bootsfahrt auf dem türkisblauen Fluss bis zur Mündung am Meer. Nach einem entspannenden Spaziergang am feinen Sandstrand von Side, erwarten Sie an Bord gegrillte Köstlichkeiten.

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